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paarcoaching

Paarbeziehungen sind lebendige Räume.

Sie berühren uns auf Ebenen, die weit über den Alltag hinausgehen: Kommunikation, Bindung, Begehren, Nähe, Autonomie, Verletzlichkeit.

Auch heute – in einer Zeit voller Freiheit und Möglichkeiten – sehnen sich viele Menschen nach einer liebevollen, stabilen und erfüllenden Partnerschaft.

Doch das gelingt nicht einfach von selbst. Beziehungen fordern uns heraus, sie spiegeln uns, und sie verlangen von uns, immer wieder neu hinzusehen und zu wachsen.

Veränderung ist ein natürlicher Aspekt von Paarbeziehungen. Manchmal wird sie durch äußere Belastungen spürbar – berufliche Anforderungen, Elternschaft, Pflege von Angehörigen, finanzielle Unsicherheiten oder Krankheit. Manchmal zeigt sie sich im Inneren: durch Entfremdung, Kommunikationsblockaden, sexuelle Unstimmigkeiten oder das Gefühl, nicht mehr wirklich gesehen zu werden.

Wenn eine Krise entsteht oder alte Muster sich zunehmend verfestigen, fühlt sich das oft schmerzhaft und verwirrend an. Streit ohne Lösung, Rückzug, fehlende Intimität oder unerfüllte Bedürfnisse können das eigene Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Nicht selten wirken auch unverarbeitete Beziehungserfahrungen, Traumata oder übernommene Rollenbilder unbewusst im Hintergrund weiter und prägen die Dynamik.

Herausforderungen

Tiefe Beziehung entsteht oft jenseits von Worten

Nicht immer entsteht Druck in Beziehungen durch Konflikt – manchmal durch Sehnsucht. Affären, Verliebtheit in eine andere Person oder der Wunsch, neue Beziehungsformen zu erkunden, stellen viele Paare vor tiefe Fragen:

Was ist Treue? Was ist Liebe? Welche Bedürfnisse wurden bislang nicht ausgesprochen? Wo endet Sicherheit und wo beginnt Lebendigkeit?

In diesen Themen geht es selten nur um Sexualität – es geht um Identität, Autonomie, Bindungsmuster und um die Angst, etwas zu verlieren, bei dem Versuch, Neues zu erkunden.

In meiner Paarbegleitung arbeite ich traumasensibel, körperbewusst und wertungsfrei.

Ziel ist es, Verständigung wieder möglich zu machen, die eigene Wahrheit zu fühlen, Grenzen und Bedürfnisse anzuerkennen und neue Formen von Intimität, Liebe und Verbundenheit zu gestalten.

Es geht darum, Klarheit zu schaffen, Kommunikation zu öffnen und herauszufinden, was für die beteiligten Menschen stimmig und sicher ist – ob innerhalb einer monogamen Beziehung, in Übergangsphasen oder beim bewussten Erkunden von erweiterten Beziehungsmodellen. Kein Konzept von außen ist dabei die Vorgabe, sondern eine authentische, selbstbestimmte Form von Liebe, die Körper, Seele und Grenzen aller Beteiligten respektiert.

Für Menschen, die aktuell nicht in einer Partnerschaft leben und sich dennoch nach Verbindung sehnen, kann eine Einzelbegleitung sinnvoll sein. Hier geht es unter anderem um Beziehungserfahrungen, Bindungsstile, Nervensystem, Selbstkontakt und die Fähigkeit, in der Partnerwahl dem eigenen Gefühl zu vertrauen.

Sehnsüchte

Ideen und Ziele

Manchmal zeigt sich im Prozess, dass der gemeinsame Weg weitergeht. Manchmal wird deutlich, dass eine Trennung der ehrlichere und heilsamere nächste Schritt ist. Vielleicht zunächst innerlich, vielleicht auch im Außen. Beides darf sein.

Auch das bewusste Auseinandergehen kann begleitet werden, damit es respektvoll, würdevoll und klar gestaltet wird. 

Neue Wege und Trennung

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sexualcoaching

Sexualität ist ein Zugang zum Innersten.

Wenn wir über Lust, Begehren und Intimität sprechen, sprechen wir selten „nur über Sex“. Wir sprechen über Geschichte, Identität, Grenzen, Nervensystem, Rollenbilder und über das, was wir gelernt haben, als Mann, als Frau – oder jenseits davon – zu sein.

Viele Menschen spüren Druck in ihrer Sexualität, ohne genau zu wissen, woher er kommt. Die gängigen Narrative – Sexualität muss funktionieren, jederzeit verfügbar sein, erfüllt, politisch korrekt, leistungsfähig – erzeugen Scham und Vergleich.

In seiner Lust und Unlust entspannt, gelassen und freudvoll zu sein, ist ein Geschenk, dass wir durch eine offene Auseinandersetzung mit unserer Sexualität erhalten können.

Vor allem bei Frauen wirken meines Erachtens zusätzlich tiefe Schichten patriarchaler Prägung: Sexualität als Dienstleistung, als Risiko, als Objektstatus, als etwas, das kontrolliert, bewertet oder beschämt wird und irgendwie "passen" muss in die Bilder, die wir von klein auf als "richtige Sexualität" gelernt haben.

Dieser Stress im Körper, diese Unsichtbarkeit von Bedürfnissen, diese Angst vor „zu viel“ oder „zu wenig“ ist Teil von kollektiver Traumaenergie, die weit über das eigene Schlafzimmer hinausreicht.

In der Begleitung öffne ich einen sicheren und geschützten Raum.

Hier darf Sexualität neu betrachtet werden – als Ressource, als Ausdruck, als Lebensenergie und als Möglichkeit, sich selbst wieder zu spüren. Es geht nicht darum, etwas zu reparieren oder zu optimieren. Es geht darum, zu verstehen: Was bedeutet Sexualität für dich? Wie hängt sie zusammen mit deinem Selbstwert, deinem Körpergefühl, deinen Beziehungen? Welche Glaubenssätze und Muster wirken (noch) in dir? Welche Rolle spielen Scham, Erwartung, Care-Arbeit, Beziehungsdynamiken, patriarchale Zuschreibungen oder frühere Grenzverletzungen?

Es ist mir ein großes Anliegen, vor allem Frauen darin zu unterstützen, ihre Sexualität mutig zu hinterfragen und zu erkennen, dass vieles von dem, was ihr lustvolles Empfinden begrenzt, kein individuelles Problem und Versagen ist!

Sexualität und "patriarchales Trauma"

Freiheit in der Sexualität ist nicht grenzenlos, sondern selbstbestimmt.

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Themen, mit denen Menschen sich  beschäftigen, können sehr unterschiedlich sein: Unlust, Schmerzen, Orgasmusschwierigkeiten, Erektionsprobleme, sexuelle Blockaden, Unterschiede im Begehren, Unsicherheit über Orientierung oder Identität, das Gefühl „nicht normal“ zu sein, in dem was man fühlt, liebt oder fantasiert oder einfach der Wunsch, Sexualität lebendiger, sicherer oder echter zu erleben. 

Häufig geht es auch um Fragen von Affären, Verliebtheit oder das Erkunden neuer Beziehungskonzepte –  aus dem tiefen Bedürfnis nach Authentizität und Lebendigkeit heraus.

All' das hat Raum. Ohne moralische Bewertungen. Ohne medizinische Reduktion. Ohne Pathologisierung. Die menschliche Sexualität ist vielfältig - und erst da wo Leidensdruck entsteht, gibt es ein "Problem".

Wir arbeiten mit Wahrnehmung, Körperbewusstsein und Kommunikation.

Oft geht es um das Nervensystem, um Atem, (Ent)Spannung, Empfindung. Um Sprache für Bedürfnisse, um Grenzen, um das Betrachten von Fantasien und Mythen.

Sexualität darf wieder zu etwas werden, das sich von innen heraus entwickelt – nicht aus Pflicht, Angst, Vergleich oder Anpassung.

Wichtig zu wissen: In meiner Arbeit finden keine sexuellen Handlungen oder Berührungen statt. Körperlichkeit wird über Wahrnehmung, Atem, somatische Orientierung und Selbstkontakt integriert.

Sexualität ist ein Feld, in dem so viel möglich wird, sobald Druck, Scham und patriarchale Erwartungen nicht mehr das Kommando haben. Für Frauen bedeutet das oft auch: wieder Besitz über den eigenen Körper, das eigene Begehren und die eigene Stimme zu bekommen. Genau dabei begleite ich.

Sexuelle Vielfalt - vielfältige Fragen

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